Zeitzeugin Eva Weyl


Holocaust-Überlebende Eva Weyl zu Gast am Hittorf:

Ende November 2024 hatten die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufen 10 und Q2 am Hittorf eine ganz besondere Begegnung: Die Holocaust-Überlebende Eva Weyl erzählte ihre Geschichte. Eingeladen wurde sie vom Verein Denk dran! aus Gladbeck und der Irespect-AG – finanziell möglich gemacht hat diese Veranstaltung auch ein Beitrag des Fördervereins.

Warum wir solche Begegnungen unterstützen:

Veranstaltungen wie diese gehören zu den eindrucksvollsten Formen politischer Bildung. Sie prägen nachhaltig, weil Geschichte hier lebendig wird. Genau deshalb sehen wir es als unsere Aufgabe, solche Projekte zu fördern. Sie lassen sich aus dem regulären Budget der Schule nicht finanzieren – und genau hier wird der Förderverein gebraucht.

Ein bewegendes Erlebnis:

Die 89-jährige Niederländerin schilderte, wie sie 1942 mit ihren Eltern ins Lager Westerbork deportiert wurde. Sie sprach darüber, wie das perfide System des Lagers funktionierte und wie ihre Familie nur knapp der Deportation in ein Vernichtungslager entging.
Über eine Stunde lang erzählte Frau Weyl mit eindringlicher Klarheit – und beantwortete anschließend Fragen der Schülerinnen und Schüler. Ihre Botschaft: Die nachfolgenden Generationen sollen zu „Zweitzeugen“ werden, damit ihre Geschichte lebendig bleibt.

Wir als Förderverein waren selbst bei dieser Veranstaltung anwesend und tief beeindruckt: von der Würde und Klarheit von Frau Weyl, aber ebenso von der Ernsthaftigkeit und Aufmerksamkeit, mit der die Jugendlichen ihr zuhörten.

Dank und Ausblick:

Unser Dank gilt dem Verein Denk dran!, der den Kontakt hergestellt hat, und der Irespect-AG, die diesen Tag möglich machte. Für uns ist klar: Wir werden weiterhin dafür sorgen, dass solche wichtigen Begegnungen stattfinden können. Denn sie machen Schule zu einem Ort, an dem Wissen, Haltung und Menschlichkeit Hand in Hand gehen.

Holocaust-Überlebende Eva Weyl am Hittorf Gymnasium im November 2024

Zeitzeugen-Lesung mit der Holocaust-Überlebenden Eva Weyl. 

Foto: Pola Rudnik.